Astrologische Beratung Ruth Siegenthaler
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Sie lesen hier eine gekürzte Fassung von
ZEITQUALITÄT AUS ASTROLOGISCHER SICHT
von Ruth Siegenthaler.
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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler.

 

Gedanken zur Krebs-Periode 2017
Wendezeit

Die Sonne wechselt am 21. Juni 2017 um 6.25 Uhr in den Krebs. Es liegt nicht nur an der Sommersonnenwende, die mit dem Eintritt der Sonne in den Krebs stattfindet, sondern zusätzlich an den astrologischen Konstellationen, die in der diesjährigen Krebsperiode jeden einzelnen Menschen dazu auffordern, auch im Inneren eine Wende zu vollziehen. Diese Wende vollzieht sich zum einen dadurch, dass es mit den allmählich kürzer werdenden Tagen darum geht, die Aufmerksamkeit von den äusseren Geschehnissen abzuziehen und auf die innere Entwicklung zu lenken. Zum anderen laden die in der Berichtsperiode nicht sichtbaren Planeten Merkur und Mars dazu ein, Gedanken, Worte und Handlungen, mit denen wir unsere Welt schöpfen, einer Revision zu unterziehen. - Ein konstruktiver Umgang mit diesen Herausforderungen erfordert zwar Achtsamkeit, doch es lohnt sich, denn nur wenn unser Denken und Handeln uns selbst entspricht, sind wir fähig, konstruktiv mit den Impulsen der geistigen Planeten umzugehen, die darauf abzielen, Evolutionsprozesse zu beschleunigen. Der Punkt ist, dass in einem Zeitalter der scheinbar unendlichen Möglichkeiten gleichzeitig viele Dinge explodieren und nicht mehr wie vielleicht noch vor einigen Jahrzehnten in herkömmliche Systeme gepresst werden können. - In der Berichtsperiode ist nicht nur die persönliche Geborgenheit ein Thema, sondern auch diejenige von Gruppen und Völkern, was sowohl zu Lösungen als auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen führen kann. Der Krebs ist ein kardinales Zeichen, und das bedeutet, dass in dieser Periode eines Jahres Impulse zu Neuanfängen gegeben werden, und zwar in der Gangart des Krebses, d.h. zwei Schritte nach vorn und einen Schritt zurück. Diese zögerliche Gangart hat insofern etwas Gutes, weil auf diese Weise die Gefahr von Kurzschlusshandlungen, Übertreibungen und Machtmissbrauch minimiert wird. - Da sich Mars beim Eintritt der Sonne in den Krebs in den Zeitzonen GMT und MEZ am Aszendenten befindet, sehen wir turbulenten Zeiten entgegen. Dies kann sich sowohl in einer Häufung von Terroranschlägen oder Bränden zeigen als auch durch die dringend werdende Herausforderung, dass Europa seine Handlungsstrategien und Aktionsspielräume überarbeiten und neu definieren muss. Der vorläufige Höhepunkt vieler laufender Prozesse ist mit der Sonnenfinsternis vom 21. August 2017 erreicht, die vor allem die USA tangieren wird. Mehr darüber in der «Zeitqualität» über die Löwe-Periode.

Diese Einflüsse in den einzelnen Wochen tangieren Sie nur, wenn Konstellationen in Ihrem persönlichen Horoskop aktiviert werden. Sonst sind Sie lediglich in der einen oder anderen Form Zuschauer.

Mittwoch, 21. bis Sonntag, 25. Juni 2017 –
Vorausschauende Achtsamkeit führt zum Erfolg

Merkur und Mars sind wegen ihrer Nähe zur Sonne sichtbar. Gut beraten ist, wer sich Zeit nimmt, Gedanken und Aktionen zu hinterfragen. - Der Eintritt der Sonne in den Krebs gestaltet sich spannend, aufregend und erfolgreich, wenn gewisse Dinge beachtet werden. Ausgerechnet am Tag der Sommersonnenwende gibt sich Merkur, der Planet des Denkens und der Kommunikation, ein Stelldichein mit der Sonne. Aus diesem Grund ist Merkur am Himmel nicht sichtbar. Deshalb geht es bis zum 30. Juni 2017 eher darum, die Spreu vom Weizen zu trennen, indem beispielsweise darüber entschieden wird, wie und in welcher Form Vorhaben und Angelegenheiten weiter verfolgt werden oder, auf der inneren Entwicklungsebene, von welchen Denk- und Kommunikationsmuster es sich zu verabschieden gilt. - Vor allem von Dienstag bis Freitag ist die Tendenz erhöht, dass Meinungen subjektiv, zwanghaft oder gar kämpferisch vertreten werden. Diese Tendenz wird geschürt durch die Tatsache, dass sich Sonne und Merkur im Sog des Schwertes des Orions (siehe Himmelskarte Seite 12) befinden. Das kann auch bedeuten, dass wir leichter als zu anderen Zeiten fähig sind, mit dem Schwert des Bewusstseins Bande zu durchschneiden, die uns an Menschen oder Dinge binden. Im schwierigeren Erleben kommen diese Einflüsse kriegerisch zum Ausdruck. - Es ist durchaus denkbar, dass sich von Freitag bis Montag der folgenden Woche spontan neue Aktionsspielräume eröffnen, die dazu beitragen, Bestehendes mit frischen Ideen den aktuellen Realitäten anzupassen oder/und neue Strukturen aufzubauen. Da gleichzeitig die Tendenz zu Übertreibungen gegeben ist, braucht es Vernunft und Lebenserfahrung, um Zukunftsvisionen mit der Realität in Einklang zu bringen. Es empfiehlt sich, Schritt für Schritt vorzugehen und Rücksichtslosigkeit zu vermeiden, zumal beim Neumond am Samstag sowohl Angelegenheiten enden können als auch Neubeginne möglich sind. - Es ist anzunehmen, dass in den Tagen vor und nach dem Neumond Diskussionen, beispielsweise über Schulsysteme und Handelsbeziehungen, aber auch Werte und Ressourcen, auf Hochtouren laufen, in denen Informationen ausgetauscht, verglichen und analysiert werden. Resultate können dann erzielt werden, wenn es fair zu- und hergeht. Dort, wo der Profit und nicht das Wohl der Menschen im Vordergrund steht, muss damit gerechnet werden, dass rücksichtslos Massnahmen zu den eigenen Gunsten eingesetzt werden, was sich zu einem späteren Zeitpunkt rächen wird.

Die Woche vom 26. Juni bis zum 2. Juli 2017 –
kraftvolles Denken und Kommunizieren, das auch Gefahren in sich birgt

Merkur und Mars sind wegen ihrer Nähe zur Sonne nicht sichtbar; deshalb kann nicht wie gewohnt gehandelt werden. Nehmen Sie sich Zeit, Denk- und Handlungsmuster zu überprüfen. - Dennoch gestaltet sich die Handlungs- und Durchsetzungsweise bis Mittwoch grosszügig, empathisch und hilfsbereit, was sich dann als trügerisch erweisen wird, wenn die eigenen oder die Bedürfnisse anderer ausser Acht gelassen werden. - Dazu gesellt sich von Dienstag bis Freitag in einer ersten Phase ein gefühlvolles, optimistisches und zukunftsorientiertes Denken und Kommunizieren, gepaart mit einer Tendenz, zu viel zu versprechen oder die Wahrheit nach eigenem Gusto auszuschmücken. Auf der Entwicklungsebene sind diese Tage dennoch gut geeignet, um sich mit Sinn- und Zukunftsfragen zu befassen. Hat die Fairness das Sagen, so können in einer zweiten Phase in Gedankenarbeit und Diskussionen Angelegenheiten besprochen werden und anschliessend in kraftvollen Handlungen münden. Man hüte sich jedoch vor unbedachten Worten und Aktionen. Weiser ist es, zuerst zu denken und erst dann zu sprechen. - Die Diskussionen drehen sich von Donnerstag bis Sonntag auch darum, ob finanzielle Mittel und Ressourcen nach bekannten oder nach neuen Wertmassstäben verwendet werden sollen. Von diesen Prozessen sind auch private und geschäftliche Partnerschaften tangiert. Dort, wo emotional und auch finanziell mehr gegeben wird, als zurückkommt, stehen Korrekturen an. Es braucht viel Fingerspitzengefühl, um mit diesen Themen friedlich umzugehen, denn: Von Donnerstag bis Dienstag der folgenden Woche weht ein rauer Wind im Denken, Kommunizieren und Handeln. Zu harten Autoritäts- und Machtkonflikten oder gar Gewalt und kriegerischen Ausbrüchen kommt es dort, wo die Einsicht zu gütlichen Regelungen fehlt. Einen Ausweg aus spannungsgeladenen Situationen kann auch das zeitweise Ausweichen bilden, bis sich die Dinge beruhigt haben. Es empfiehlt sich, den Kontakt mit rechthaberischen Menschen zu meiden, selbst dann, wenn man vorübergehend ins Unrecht gesetzt wird. Es kann aber auch sein, dass man Rückgrat zeigen und entschlossen zu dem stehen muss, was der eigenen, inneren Integrität entspricht.

Die Woche vom 3. bis zum 9. Juli 2017 –
wohin mit dem Tatendrang?

Auch diese Woche gilt: Merkur und Mars sind wegen ihrer Nähe zur Sonne nicht sichtbar; deshalb kann nicht wie gewohnt gehandelt werden. Nehmen Sie sich Zeit, Denk- und Handlungsmuster zu überprüfen. - Der Wunsch, gemeinsam in privaten und geschäftlichen Beziehungen zu wachsen, auch indem man sich zu verstehen versucht, ist in der ganzen Woche gegeben. Enttäuschungen sind dann vorprogrammiert, wenn die gegenseitigen Erwartungen hoch oder Grenzen verschwommen sind. - Wer Ziele hat, dem dürfte es leichter fallen, den fast zu reichlich fliessenden Tatendrang in konstruktive Bahnen zu lenken. Bis Dienstag ist ferner die Tendenz erhöht, dass eine Partei versucht, der anderen ihren Willen aufzudrängen. Die wirkenden Kräfte können sich auch dann explosiv entladen, wenn man sanft vorgehen will, es jedoch im Inneren brodelt. Das heisst, es muss uns klar sein, was wir wollen, weil ansonsten die Gefahr besteht, dass wir unsere Absichten oder Wut auf andere projizieren, die dann für uns im Guten wie im Schlechten auf die Barrikaden steigen. Mildernd wirkt, dass ein sanfter Einfluss das Gespür für die eigene Verletzlichkeit und diejenige anderer fördert. Im Positiven motiviert dies dazu, sich aktiv für das einzusetzen, was uns wichtig ist. Es kann auch darum gehen zu erkennen, welche Massnahmen ergriffen werden müssen, um bestehende Strukturen aktiv handelnd den neuen Realitäten anzupassen, so dass wir uns und unsere Mitmenschen sich geborgen fühlen. - Überlappend kehrt am Dienstag eine zuversichtliche, optimistische Stimmung ein, die sich bis Freitag auch in einem starken Bedürfnis, in irgendeiner Form über sich selbst hinauszuwachsen, äussern kann. Erleichternd und vielleicht auch erschwerend kommt hinzu, dass sich gleichzeitig Denken und Kommunizieren einfühlsam und zugleich sehr schnell gestalten, was leicht dazu führt, dass Kleinigkeiten übersehen werden. Es lohnt sich, ein paar Atemzüge zu nehmen, um innerlich ruhig zu werden, denn auf diese Weise läuft man weniger Gefahr, den sanften Einfluss zu überhören, der einen dazu befähigt, Meinungen diplomatisch einzubringen sowie Menschen mit unterschiedlichen Ansichten zu verstehen. Wer das Vertrauen in das eigene Wachstum nutzt und gleichzeitig die Arbeit einkalkuliert, die es braucht, um Projekte umzusetzen, liegt goldrichtig, denn im Potenzial können sich in diesen Tagen eine Fülle von neuen Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen. Hat die Hektik das Sagen, so ist die Tendenz erhöht, sich gegenseitig verbal zu überrumpeln. Man hüte sich ferner davor, sich in Illusionen zu verstricken, sich zu viel auf die Schultern zu laden oder Dinge zu versprechen, die im Nachhinein nicht gehalten werden können. - Der Vollmond am Sonntag kann in den Tagen vor und danach eine Achterbahn von Gefühlen auslösen, sei dies nun, weil Unbewusstes an die Oberfläche geschwemmt wird oder weil uns Entscheidungen emotional zu schaffen machen. Auf der persönlichen Erlebnisebene ist es hilfreich, die Dinge zu beobachten und zu akzeptieren und sich in keine Dramen hineinzusteigern, zumal bis Dienstag der kommenden Woche die Tendenz zu Machtkonflikten erhöht ist.

Die Woche vom 10. bis zum 16. Juli 2017 –
Veränderungen bedingen auch ein Loslassen

Mars ist wegen seiner Nähe zur Sonne nicht sichtbar; deshalb sollte nicht wie gewohnt gehandelt werden. Es empfiehlt sich, spontane Reaktionen zu vermeiden und sich stattdessen zu überlegen, ob die gewohnten Handlungsmuster noch hilfreich sind oder nicht. Ferner ist es in dieser Woche weise, sich auch mit dem zu befassen, was es loszulassen gilt, damit Sie die letzten Tage der Krebs-Periode aus ihrem freien Willen heraus gestalten können. - Vom 9. bis zum 16. Juli färben die Sterne Pollux und Castor in den Köpfen der Zwillinge die gefühlsbetonte Krebs-Sonne. Krebskräfte, die von Pollux beeinflusst sind, äussern sich in einem zweifelnden, hinterfragenden, kritischen und zynischen Denk- und Kommunikationsstil. Als Gegensatz dazu gestalten sich unter dem Einfluss von Castor Denken und Kommunizieren weltoffen, zukunftsorientiert, optimistisch, aber auch oberflächlich. Intensiviert werden diese Sterneneinflüsse durch Merkur, der sich in dieser Woche im Tierkreiszeichen Löwe aufhält. Dadurch gestalten sich Denken und Kommunizieren grosszügig, herzlich und im schwierigen Erleben auch überheblich. - Von Montag bis Mittwoch stehen grosse Kräfte zur Verfügung, um weitreichende Veränderungen anzustossen. Voraussetzung zum guten Gelingen ist ein ethisch korrekter Umgang mit Macht. Wer die eigene Selbstverwirklichung in fremde Hände gibt oder aber selbst dazu neigt, über andere zu bestimmen, läuft Gefahr, sich in leidvolle Macht- und Ohnmachtsprozesse zu verstricken. - Von Donnerstag bis Samstag kann eine unterschwellige Spannung zwischen dem Bedürfnis nach Geborgenheit auf der einen sowie eigenen oder übernommenen Weltbildern auf der anderen Seite zu schaffen machen. Was immer uns auch beschäftigen mag, eine Beruhigung tritt ein, wenn man weder an Vorstellungen, noch an sogenannten Wahrheiten festhält, sondern offen für das ist, was einem das Leben präsentiert, zumal sich Denken und Kommunizieren gleichzeitig offen, zukunftsorientiert und herzlich gestalten. - Von Samstag bis Montag empfiehlt es sich, achtsam mit Worten umzugehen, da alles in Frage gestellt werden könnte, was gesagt und auch getan wird. Wer aus dem Herzen heraus denkt und kommuniziert, ist leichter fähig, das zu erkennen, was transformiert werden muss.

Die Tage vom 17. bis zum 22. Juli 2017 –
Aufbruch auf allen Ebenen

Nach wie vor gilt: Mars ist wegen seiner Nähe zur Sonne nicht sichtbar. Es empfiehlt sich, vor dem Handeln zuerst über die Auswirkungen nachzudenken, zumal es in dieser Woche Besonnenheit und Geduld braucht, um die wirkenden Kräfte zu meistern. Im besten Fall können sich die positiven Neuerungen sowie Reformen überschlagen. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz zu Revolten und Terroranschlägen erhöht. - Mars verbindet sich in dieser und in der ersten Woche der Löwe-Periode mit der Sonne. Dadurch gestaltet sich im Guten wie im Schlechten die Handlungsweise extrem fokussiert und zielgerichtet. Zu explosiven Situationen kommt es überall dort, wo Menschen sich wertlos fühlen, wobei auch grosse Machthaber davor nicht gefeit sind, und die fehlende innere Selbstliebe dann mit Schuldzuweisungen und Wutausbrüchen kompensiert wird. Um schwierigen Ereignissen vorzubeugen, ist es deshalb wichtig, sich genau zu beobachten und sich jeweils zu fragen, ob die Motivation, zu handeln oder andere gar zu überfahren, mit der Kompensation des fehlenden Selbstwertes oder der Liebe zu sich selbst zu tun hat. - Von Montag bis Mittwoch kann der kontaktfreudige und zugleich sensible Wind in zwischenmenschlichen Beziehungen vieles erleichtern, aber auch zu Fehlentscheidungen führen, wenn beispielsweise die Geduld fehlt, über die Auswirkungen von Handlungen nachzudenken. Diese Ungeduld kann damit zu tun haben, dass man schneller voran möchte, als dies möglich ist. Es kann auch sein, dass Handlungsstrategien von unerwarteten Ereignissen oder dem Eingreifen anderer durchkreuzt werden. Es empfiehlt sich, achtsam mit den Finanzen umzugehen und sich bewusst zu sein, dass Grosszügigkeit sich nicht nur in materiellen Werten widerspiegelt, sondern auch in der Zuwendung und in der Zeit, die wir einander schenken. Weise ist, wer sich der eigenen Verletzlichkeit ebenso wie derjenigen anderer bewusst ist und sich deshalb davor hütet, kopflose Aktionen zu starten. - Hilfreich ist, dass sich von Dienstag bis Donnerstag Denken und Kommunizieren spontan und herzlich, aber auch sinnsuchend und strukturiert gestalten. Dieser Einfluss trägt dazu bei, dass man sich nicht nur von den Gefühlen, sondern auch von den nüchternen Fakten leiten lässt. - In den letzten Tagen der Krebs-Periode steht das Bedürfnis nach Geborgenheit und Nestwärme im Konflikt mit dem Wunsch nach Freiheit. Diese innere Spannung kann im Positiven dazu führen, dass man wirklich etwas Neues wagt, was meistens mit strukturellen Erneuerungen und Veränderungen, beispielsweise im Bereich des familiären Zusammenlebens, verbunden ist. Vielleicht zieht man Menschen an, die frischen Wind ins Leben bringen oder man ärgert sich über exzentrische Menschen, die sich nicht nach den gängigen gesellschaftlichen Normen verhalten. Wie dem auch sei, es kann überall dort zu Trennungen kommen, wo beispielsweise individuelle Freiheiten oder Wachstum in und durch Beziehungen wegen familiärer, beruflicher oder gesellschaftlicher Verpflichtungen nicht möglich sind oder wo – umgekehrt – der Freiheit zuliebe rücksichtslos die eigene und die Geborgenheit anderer aufs Spiel gesetzt wird. - Am Samstag wechselt die Sonne um 17.16 Uhr in das Löwezeichen. Über den Löwen regiert die Sonne, die im menschlichen Körper im Herzen inkarniert ist. Wer bewusst durch die Löwe-Periode schreiten will, tut gut daran, in den frühen Morgenstunden Sonnenstrahlen aufzutanken und sich gleichzeitig auf das innere Licht, auf das schöpferische Potenzial in uns, zu konzentrieren.

 

© Ruth Siegenthaler
19. Juni 2017