Astrologische Beratung Ruth Siegenthaler
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Zeitqualität, Horoskop und aktuelle Tendenzen.

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Sie lesen hier eine gekürzte Fassung von
ZEITQUALITÄT AUS ASTROLOGISCHER SICHT
von Ruth Siegenthaler.
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© alle Rechte bei Ruth Siegenthaler.

 

Gedanken zur Zeitqualität in der Waage-Periode 2017
Ringen um Entscheidungen

Die Sonne wechselt am Freitag um 22.03 Uhr in die Waage und bleibt in diesem Zeichen bis zum 23. Oktober 2017. Zum Waage-Prinzip gehören auch Vereinbarungen und Verträge, die das gegenseitige Geben und Nehmen im Zusammenleben und -arbeiten regeln. Gerade weil das Bedürfnis nach Harmonie zum Wesen der Waage gehört und ihre Stärke ihr strategisches Geschick ist, gilt sie als das Zeichen der Diplomaten und der Feldherren. In Anbetracht der wirkenden Konstellationen und der Lage im Weltgeschehen sind Krieg oder Frieden ein grosses Thema in der Berichtsperiode.

Diese harte Trennung zwischen Diplomaten und Feldherren oder Krieg und Frieden braucht im individuellen und Erleben nicht zu sein, wenn uns bewusst ist, dass das Waage-Prinzip stets in Bewegung ist und uns auffordert, abzuwägen, was wir tun wollen, was gleichzeitig voraussetzt, dass wir uns für oder gegen etwas entscheiden müssen. Stagnation und zu viel Komfort, nach dem Motto, jetzt haben wir es doch so schön, bergen die Gefahr des Rückschritts in sich. Doch nicht nur das, denn wir laufen auch Gefahr, dass für uns entschieden wird und wir auf mehr oder weniger bequeme Art und Weise aus Komfortzonen herausgerissen werden, damit wir in unserer Entwicklung nicht stehen bleiben.

In der Waage-Periode geht es also nicht nur um ein Ja oder um eine heuchlerische Harmonie, um nicht aus der Gnade des gesellschaftlichen Ansehens zu fallen, sondern auch um ein Nein. Ein ehrliches Nein hat mit dem Gehorsam gegenüber unserer Bestimmung zu tun und bedingt deshalb manchmal eben auch den Ungehorsam gegen andere. Im Weltgeschehen kann diese Thematik so zum Ausdruck kommen, dass der zivile Ungehorsam als Instrument eingesetzt wird, um Menschenrechte oder Umweltfragen durchzusetzen. Der schwierige Aspekt des Ungehorsams ist, dass aus Prinzip Widerstand geleistet wird.

Abgesehen von Jupiter, der am 10. Oktober 2017 in den Skorpion wechselt und den Aufbruch zu neuen Ufern begünstigt, sind in der Berichtsperiode keine neuen Einflüsse wirksam. Dennoch wird in dieser Zeit die kosmische Waage stärker ausschlagen als in anderen Jahren. Die Welt verändert sich, in vielen Regionen der Welt verschmelzen die Herkunft der Menschen und ihre Kulturen. Deshalb werden im Weltgeschehen die Auseinandersetzungen darüber auf Hochtouren laufen, wie beispielsweise Strukturen und Sicherheitssysteme sinnvoll erneuert werden können, die vielerorts den gesellschaftlichen Herausforderungen schon lange nicht mehr gewachsen sind, geschweige denn in der Lage sind, Naturkatastrophen und/oder Flüchtlingsströme zu meistern.

Auch wenn es in der Welt drunter und drüber geht, so ist dies dennoch eine Zeit, in der sich uns, manchmal auch durch scheinbare Rückschläge, enorme Entwicklungschancen eröffnen können.

Die Tage vom 22. bis zum 24. September 2017 –
Handeln im Einklang mit dem Gesamtwohl

Die Sonne wechselt am Freitag um 22.03 Uhr in die Waage. Es ist der Tag der Herbsttagundnachtgleiche, die sich in diesem Jahr besonders eindrucksvoll am nächtlichen Himmel präsentiert, gehen doch Venus, Mars und Merkur in der Jungfrau vor der Sonne auf. Dadurch werden im Streben nach einem stimmigen Gleichgewicht in Beziehungen, das in der Waage-Periode eines Jahres im Vordergrund steht, gleichzeitig Kräfte geschürt, die interaktives Handeln und Kommunizieren begünstigen, nicht jedoch egoistische Bestrebungen. - In den ersten zwei Wochen der Waage-Periode besteht eine Diskrepanz zwischen dem Bedürfnis, in und durch Beziehungen zu wachsen, sowie der Herausforderung, zugleich auch selbstlos für andere da zu sein. Dies wird dadurch intensiviert, dass sich von Freitag bis Dienstag der kommenden Woche die helfende, analytische Handlungs- und Durchsetzungsweise von Mitgefühl und Sensibilität durchkreuzt wird, was zu erhöhter Hilfsbereitschaft führt. Es kann schwerfallen, eigene Ziele ohne schlechtes Gewissen zu verfolgen. Und dies wiederum führt in der Folge leicht zu Ausweichmanövern statt zu einem ehrlichen Abwägen zwischen den eigenen Bedürfnissen und denjenigen anderer. Da der Energiepegel nicht so hoch ist, ist es weiser, auf ermüdende Kraftakte zu verzichten. Diese Kräfte können sich auch so manifestieren, dass beispielsweise die eine Partei die Opferrolle übernimmt und die andere sagt, was zu tun ist. In der erlösten Form jedoch werden das eigene Handeln sowie Wachstumsansprüche im Kontext mit dem gesellschaftlichen Wohl gesehen.

Die Woche vom 25. September bis zum 1. Oktober 2017 –
Neuerungen erfordern Bereinigungen

In der ganzen Woche wirken enorme Aufbruchstendenzen, die es zugleich erfordern, Neuerungen, beispielsweise die Ausarbeitung von gemeinsamen Projekten oder auch Vereinbarungen, zu überarbeiten. Der am Himmel wegen seiner Sonnennähe bis Ende Oktober nicht sichtbare Merkur, der Planet des Denkens und der Kommunikation, fordert in einer anderen Nuance ebenfalls dazu auf, Ziele und Angelegenheiten zu überdenken. Vor welchen Herausforderungen man im Leben auch immer steht, es braucht Geduld, weil Transformationsprozesse in Systemen und Strukturen diese und nächste Woche zusätzlich ins Stocken geraten können. Dies ist deshalb so, weil Pluto wegen seines Wechsels zur Direktläufigkeit ab Donnerstag praktisch die ganze Woche still steht. - Von Montag bis Donnerstag gilt es, sich mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen und in diesen Prozessen das Sinnvolle und Machbare herauszufiltern. In einer ersten Phase, d.h. am Montag und am Dienstag, haben die Kritiker Hochkonjunktur. Entscheidend ist, ob nun eben Kritik konstruktiv oder destruktiv eingesetzt wird. Verharrt die eine oder andere Partei stur auf ihrer Meinung, kommt es leicht zu Zerwürfnissen, die niemandem dienen. In einer zweiten Phase, d.h. am Mittwoch und am Donnerstag, ist es auch im eigenen Interesse weiser, Worte auf die Goldwaage zu legen und das, was man denkt und fühlt, so auszusprechen, wie man es selbst von anderen hören möchte. Es ist zudem möglich, dass durch kleinere oder grössere Zwischenfälle in diesen Tagen alte Verletzungen, die mit dem Missbrauch von Worten und Glaubensgrundsätzen zu tun haben, ins Bewusstsein rücken und einer Heilung zugeführt werden können. - Von Freitag bis Montag der folgenden Woche ist Achtsamkeit im Umgang mit Finanzen geboten. Es braucht eine sorgfältige Analyse, um materielle Wünsche mit den vorhandenen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Wer beispielsweise zu viel oder zu wenig Empathie hegt oder sich selbst und andere nicht im richtigen Licht sieht, läuft Gefahr, enttäuscht zu werden. Deshalb ist es weiser, keine wichtigen Verpflichtungen einzugehen. Bei fehlender Reife oder mangelndem Fair Play muss mit sehr schwierigen Situationen gerechnet werden, zumal unklare Finanzen, Wertvorstellungen, Schulden oder Reichtum auf Kosten anderer enorme Diskussionen auslösen können. - Von Samstag bis Dienstag der folgenden Woche gestaltet sich die Handlungs- und Kommunikationsweise realistisch, aber auch kraft- und machtvoll, was dazu beiträgt, Situationen ökonomisch zu lösen. Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist, dass materielle und Machtansprüche nicht überborden. Wie schon erwähnt, gestalten sich strukturelle Transformationsprozesse bis Ende nächster Woche schleppend. Dort, wo etwas erzwungen wird oder Macht und Gewalt angewendet werden, muss mit schwierigen Ereignissen gerechnet werden.

Die Woche vom 2. bis 8. Oktober 2017 –
eine leidenschaftliche Woche

Pro Memoria: Merkur, der Planet des Denkens und der Kommunikation, ist wegen seiner Sonnennähe bis Ende Oktober nicht sichtbar. Deshalb geht es im Grundtenor eher darum, über Zielsetzungen zu reflektieren und Angelegenheiten zu überarbeiten. - Pluto ist wegen seines Richtungswechsels zur Direktläufigkeit noch bis Freitag nicht in Fahrt. Deshalb können strukturelle Veränderungen schleppend verlaufen, was zu Machtkonflikten führen kann. Im Widerspruch dazu wirken in der ganzen Woche leidenschaftliche Kräfte, dank derer viel Gutes bewirkt werden kann, im schwierigeren Erleben könnte es jedoch zu explosiven Pattsituationen führen. - Das Bedürfnis, in Beziehungen nützlich zu sein, weckt nicht unbedingt sinnliche Leidenschaften, dennoch kann es sein, dass diese Komponente dazu beiträgt, sich wertvoll zu fühlen. Wie dem auch sei, von Montag bis Mittwoch lädt eine kraftvolle Strömung dazu ein, unter diesen Gesichtspunkten Vorstösse zu unternehmen, um Beziehungs- und finanzielle Angelegenheiten zu regeln. - Beim Vollmond am Donnerstag geben sich zusätzlich Venus und Mars ein Stelldichein. Dadurch herrscht von Mittwoch bis Freitag eine knisternde, ja leidenschaftliche Atmosphäre, die uns hilft, erfolgreich in unserem Alltag, in unseren Beziehungen oder auch im Umgang mit den Finanzen neue und alternative Wege einzuschlagen. Es kann sein, dass sich Menschen in diesen Tagen Hals über Kopf verlieben, beispielsweise am Arbeitsplatz, und deshalb langweilige oder sinnlos gewordene Partnerschaften beenden. Vielleicht ist man auch Feuer und Flamme für eine Mission, ein Projekt, und zwar auch dann, wenn man weiss, dass der Weg bis zur Realisation schwer sein kann. Wie dem auch sei: Das Gefühlsleben gestaltet sich anspruchsvoll, tiefschürfend, erneuernd und auch verletzlich. Es empfiehlt sich, all das, was geistig, emotional oder auch materiell die eigene Entwicklung behindert, loszulassen. Damit im Weiteren die Dinge nicht aus dem Ruder laufen, ist es wichtig, das eigene Verhalten in Bezug auf blinde Flecken zu beobachten und gleichzeitig Sachverhalte zu hinterfragen, denn: Von Freitag bis Montag der folgenden Woche fliessen finanzielle Mittel und Emotionen sparsam. Ernüchterung stellt sich dort ein, wo über die Verhältnisse gelebt worden ist oder die Finanzen aus irgendwelchen Gründen nicht vorhanden sind. Bewusst wahrgenommene Hindernisse sind dann ein Segen, weil sie uns die Möglichkeit geben, Unstimmigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen und in den Finanzen zu bereinigen. Zusammenfassend sind diese Tage bestens geeignet, die Spreu vom Weizen zu trennen, beispielsweise indem in stillen Denkprozessen oder intensiven Gesprächen darüber entschieden wird, wie und in welcher Form Vorhaben und Angelegenheiten weiter verfolgt werden und von was es sich zu verabschieden gilt.

Die Woche vom 9. bis 15. Oktober 2017 –
Pro und Contra

Pro Memoria: Merkur, der Planet des Denkens und der Kommunikation, ist wegen seiner Sonnennähe bis Ende Oktober nicht sichtbar. Das bedeutet, dass es grundsätzlich eher darum geht, Angelegenheiten zu überarbeiten und über deren Weiterentwicklung zu reflektieren. - Von Montag bis Donnerstag trägt eine kraftvolle Strömung dazu bei, Schritte zu unternehmen, um Ziele und Strukturen sowie das Zusammenleben den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Sei dies nun im individuellen Erleben, in der Wirtschaft oder im Weltgeschehen, Themenkreise bilden die Finanzen, die gemeinsamen Ressourcen sowie Arbeit, Nahrung und Ernährung. Möglich ist ferner, dass erneut Skandale in der Wirtschaft und der Politik aufbrechen. Reformen und Neuerungen, seien diese nun privat oder geschäftlich, erfordern vielerorts ein Zurückschrauben der Ansprüche. Es kann auch das Gegenteil der Fall sein, dass das offensichtliche Leid von vielen Menschen nicht mehr beschönigt werden kann oder/und diese ihre Rechte einfordern. - Gleichzeitig stelle man sich darauf ein, dass von Montag bis Freitag spontanes Handeln auf Widerstände stossen kann. Im Potenzial gibt uns dies Gelegenheit, Fehler und Vorgehensweisen zu korrigieren. Oft ist es geschickter, auf Widerstände, beispielsweise bei Autoritätskonflikten, flexibel zu reagieren, ohne die eigene Integrität zu verleugnen. Wer sich weder von Einschränkungen noch von der eigenen oder der Ungeduld anderer lähmen lässt und geduldig Schritt für Schritt vorgeht, hat die grössten Chancen, aktuelle Herausforderungen am schnellsten zu meistern. All diese Herausforderungen setzen die Bereitschaft voraus, das Pro und Contra von Angelegenheiten zu analysieren. Machtkonflikte können überall dort eskalieren, wo der Status Quo regiert. - Erleichternd wirkt, dass von Donnerstag bis Sonntag konzentriertes Denken und Kommunizieren dazu beiträgt, Talente optimal einzusetzen. - Von Samstag bis Montag der folgenden Woche wird die diplomatische Denk- und Kommunikationsweise durch neue Impulse angeregt, die es ermöglichen, Bestehendes zu transformieren. Da Denken und Kommunizieren sehr schnell verlaufen, können allenfalls wichtige Einzelheiten übersehen werden, was sich dann fatal auswirkt, wenn man sich zu wenig Zeit nimmt, um sich zu überlegen, wie stark man sich engagieren will oder kann. Letzteres ist auf die von Freitag bis Dienstag der folgenden Woche erhöhte Bereitschaft, Schwächeren zu helfen, zurückzuführen, was wiederum dazu beiträgt, Situationen zu verbessern. Wer der Welt offen und vorurteilsfrei begegnet, dem gelingt es leichter, die frischen Ideen, die uns der Zeitgeist durch Geistesblitze oder im Kontakt mit anderen Menschen beschert, wahrzunehmen und gleichzeitig auch Handlungsweisen zu optimieren oder auch in irgendeiner Form alte Verletzungen einer Heilung zuzuführen.

Die Woche vom 16. bis 22. Oktober 2017 –
Freiheit und Unabhängigkeit

Montag und Dienstag trägt ein sanfter Einfluss dazu bei, konkret Ziele zu planen oder anzupacken sowie die zur Verfügung stehende Zeit so einzuteilen, dass man sich nicht überfordert. Dadurch wird der niedrige Kräftepegel abgefangen, der bewirken kann, dass man vielleicht zu müde ist, sich engagiert für etwas einzusetzen. Es ist in diesen Tagen gar nicht mal die schlechteste Variante, vorübergehend «aufzugeben». Damit ist keine Resignation gemeint, sondern das Annehmen der Dinge, wie sie nun eben sind. Aus einer solch demütigen, nicht jedoch unterwürfigen Haltung heraus können sich gerade in der zweiten Wochenhälfte alternative Möglichkeiten eröffnen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Spannung zwischen einer sorgfältigen und realistischen Handlungsweise und spontanen Willensäusserungen konstruktiv zum Ausdruck kommen kann.

Von Dienstag bis Freitag ist das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit erhöht. Der Höhepunkt ist am Donnerstag beim Neumond erreicht. Gleichzeitig stehen tiefgründiges Denken und philosophische Gespräche, beispielsweise über den Sinn des Lebens und von Krisen, unter einem guten Stern. Gut geht alles, wenn nicht zu viel versprochen wird und sich Erwartungen im Rahmen des Machbaren bewegen. Der wirkende Zeitgeist hilft uns auch, Nein zu sagen oder gar aus Abhängigkeiten zu befreien. Ein egoistisches Verhalten jedoch, das im direkten Gegensatz zu den sozialen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten steht, führt ins Unglück. Werden diese unterschiedlichen Strömungen nicht erkannt, so ist die Tendenz erhöht, dass der eine oder andere Pol in die Aussenwelt projiziert wird. Ist dies der Fall, kommt es zu Konflikten, Schuldzuweisungen oder auch zu einem schlechten Gewissen.

Montag, 23. Oktober 2017 –
Taktwechsel

Die Sonne wechselt am Montag um 7.28 Uhr in den Skorpion und beschert uns in den nächsten dreissig Tagen ein leidenschaftliches und tiefgründiges Klima.