Astrologische Ausbildung und Ausrichtung

Ich beschäftige mich seit über 27 Jahren mit psychologischer Astrologie. Mein grosses Interesse gilt neben den persönlichen Beratungen und Kursen der Mundanastrologie. Seit 1996 erscheint monatlich meine "Zeitqualität aus astrologischer Sicht" mit den aktuellen Zeittrends und Analysen über Ereignisse.

Durch die jahrelange Auseinandersetzung mit heiligen Schriften aus dem Christentum und dem Buddhismus sowie mit dem Gedankengut von Omraam Mikhaël Aïvanhof, Rudolf Steiner, Eckhart Tolle, Peter Goldmann u.a. erfährt mein astrologisches Wissen eine dauernde Vertiefung und Bereicherung. Seit Jahren besuche ich ferner die Lesungen des Dalai Lama in Europa.

Meine astrologische Leidenschaft umfasst den ganzen Sternenhimmel

Ich habe über zwanzig Jahre lang als Astrologin gearbeitet, ohne die Fixsterne einzubeziehen. Meine Reise in die Welt der Sterne begann 2009 mit dem Buch „Brady’s Book of Fixed Stars“. Die Beschreibung von Bernadette Brady über den Polarstern, den Punkt der Stille, der zu jeder Tages- und Jahreszeit an derselben Stelle des Himmels steht, hat mich tief berührt. Dieser Stern, um den der Himmel von der Erde aus gesehen jede Nacht rotiert, wurde als die Quelle allen Lebens angesehen.

Wenn wir nachts in den Himmel schauen, sehen wir die Sterne. Diese unendliche Weite des Raums berührt und umhüllt uns und lässt uns zu ehrfürchtig staunenden Kindern werden. In solch erhabenen Augenblicken, in denen wir nichts denken und nichts zu erklären versuchen, mögen wir erleben, wie sich unser Geist und unser Herz öffnet und wir die unendliche Weite des Himmels in uns fühlen. Sobald wir einzelne Sterne beim Namen nennen, sie einem Sternbild zuordnen und beobachten, zu welchen Jahres- und Tageszeiten sie auf- und untergehen, bringen wir einen winzigen Teil des unendlichen Himmels in eine Form. Und dabei mögen wir uns gewiss werden, dass wir mitten unter den Göttern leben.

In früheren Zeiten beobachteten die Astrologen jede Nacht den Himmel und bezogen jede kleinste Veränderung in ihre Deutung ein. Leider haben die Astrologen unserer Zeit den Himmel auf die Ekliptik beschränkt. Obwohl all die Techniken tadellos funktionieren, dürfen wir uns dennoch fragen, ob wir „Planetologen“ oder echte Astrologen sind. Heute kann ich mir meine Arbeit als Astrologin nicht mehr ohne die Deutung dessen, was am Himmel tatsächlich zu sehen ist, vorstellen; das heisst, die Bewegungen der Planeten entlang der Ekliptik, die Fixsterne, ihre Phasen und die Parane1). Dadurch erfahren die traditionellen astrologischen Deutungen, die nach wie vor die Basis bilden, eine ungeheure Vertiefung.

Unser Verständnis für uns selbst, für andere und für die Geschehnisse in der Welt erfahren bildlich gesprochen einen Quantensprung, wenn uns erneut bewusst wird, dass die Sterne und die Sternbilder für grosse Mächte stehen, deren Sprache zu verstehen sich lohnt.

1) Die Parane geben uns Auskunft darüber, wie jeder Mensch auf unterschiedliche Art und Weise in Interaktion mit seinen Fixsternen steht. Die Hauptachsen sind die Tore, durch die sich ein Stern in der Materie verwirklichen kann. Wenn beispielsweise ein Stern am Horizont aufgeht und gleichzeitig ein Planet am MC steht, so ist dies ein Paran. Mit den Paranen können wir beschreiben, welche Sterne sich in der Jugend, den mittleren oder in den späteren Jahren entfalten und welche unser „Fundament“ bilden. Um herauszufinden, welche Parane in unserem Leben wirken, brauchen wir keine langen Berechnungen mehr anzustellen, diese Arbeit nimmt uns heute der Computer ab.

Astrologische Beratung Ruth Siegenthaler
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